Meine Unterrichtsphilosophie lässt sich kurz zusammenfassen:


Ich will meine eigene Begeisterung für die Musik und das Instrument  an meine Schüler weiter geben; Jedem helfen sich nach seinen Möglichkeiten zu entwickeln. Ziel ist es den Schhülern zu helfen ihre musikalischen Wünsche in Erfüllung zu bringen. Schließlich ist eine Tuba mehr als bloß "raumfüllend"...


Vom Privileg der Tubaschüler

Ja, richtig gehört! Tubaschüler sind nämlich motivierter als andere Musikschüler. Das ist für mich als Pädagogen herrlich, denn Begeisterung lässt sich somit viel besser und nachhaltiger transportieren.
Der Grund für diese höhere Motivation ist die Größe und das Gewicht der Tuba. Verstehen sie mich nicht falsch. Ich liebe meine Instrumente, ihren warmen, sonoren und samtigen Klang! Aber mit der Zeit fordern sie dem geneigten Musiker doch so einiges ab. Im Spruch - "Hätten sie halt Blockflöte gelernt, das wäre leichter gewesen!" - liegt ein wahrer, ca 5-10Kg leichter Kern.
Daher werden die wenigsten Eltern dieser Welt ihr Kind nötigen Tuba zu lernen. Ein Kind / Jugendicher oder auch Erwachsener der Tuba lernt weiß genau was er will. Sie alle wollen so ein wunderschönes, blitzendes, großes und kunstvoll gefertigtes Schmuckstück auf dem Schoß haben. Sie wollen den Sound. Das Fundament; ja vielleicht "des Basses Grundgewalt"
Paul Hindemith wird folgender Satz nachgesagt:
"Höhr ich keinen Bass, scheiß ich auf die Melodie"
  Ich weiß, das "S-Wort", unpädagogisch! Aber sie schmunzeln nun.
Das meine ich mit Begeisterung.

Die Tuba ist ein Ensembleinstrument!

Für mich ist beim Tubaunterricht sehr wichtig, dass die Schüler möglichst schnell ein Niveau erreichen, mit dem es ihnen möglich ist in Ensembles zu spielen. Ob dies eine Band, ein Posaunenchor, eine Bläsergruppe, ein Sinfonieorchester, ein Schulorchester oder Blasorchester sei ist dabei nebensächlich.

Entsprechend stehen tonliche Stabilität und rhythmische Sicherheit an oberster Stelle.
Jeder Unterricht beginnt mit Aufwärm- und Einspielübungen, welche dem kontinuierlichen Aufbau einer stabilen bläserischen Kondition und somit dem langfristigen Unterrichtserfolg dienen.
Diese Übungen reichen von spielerischen Blas- und Atemübungen über andere Körperübungen bis hin zu allgemeinen Kenntnissen von Skalen und Akkorden.
Auch das Erarbeiten von konkreten Herausforderungen in der Literatur der Ensemblearbeit ist fester Bestandteil des Unterrichts bei mir.


Hochglanz Tuba
   
Erfahrung

Pädagogische Erfahrung begann ich ab 2005 zu sammeln; Zuerst mit meinen Seminarschülern im Pädagogikstudium.
Diese Erfahrungen bewegten mich 2009 dazu den Tubaunterricht mit Erwachsenen zu meinem

Diplomarbeitsthema zu machen.
2009-2013 arbeitete ich neben meinem künstlerischen Studium als Tubalehrer an der städtischen Musikschule Charlottenburg/Wilmersdorf
  in Berlin.
In den vergangenen Jahren übernahm ich immer wieder Projektweise Dozententätigkeiten für zahlreiche Jugendorchester, Musikvereine und Posaunenchöre.
Hier seinen genannt:
-Jugend Sinfonieorchester (JuO) der Musikschule City West in Berlin
-Sächsisches Landesjugend-Blasorchester (LJBO)
-Jugenblasorchester Thum
-Lehrgang für tiefes Blech der sächsischen Posaunenmission
-Posaunenchor der Lutherkirche in Nordenhamm
-Blasorchester e.V. Rhena
u.a.

Durch meine langjährige Mitgliedschaft im Posaunenchor der Kirchgemeinde Leipzig-Connewitz sind mir auch die Anforderungen und Aufghaben in Posaunenchören bestens vertraut.

 

2018 war ich Mitglied der Jury im Landeswettbewerb "Jugend musiziert".
Auch hier bestätigte sich der Eindruck, dass für die teilnehmenden Schüler und Lehrer das detailierte Auswertungsgespräch ebenso wichtig, wenn incht sogar wichtiger war, wie der Vortrag und dias erreichte Prädikat.

 

 



 
 

Aktuelle Ensemblearbeit
Seit dem Schuljahr 2015/2016 bin ich Leiter der Bläserarbeit am Evangelischen Schulzentrum
in Leipzig.


Ende März 2019 gebe ich mit meinen Ensemble-Kollegen von emBRASSment eine Bläserschulung im Rahmen der Sächsischen Posuanenmission in Leipzig-Connewitz.